Foto: Friederike Giesecke von Bergh

Ökumene

Absage: Ökumenischer Abend kann leider nicht stattfinden

Ökumenische Veranstaltungen

St. Marien - im Hintergrund St. Georg; Foto: Friederike Giesecke von Bergh

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde St. Georg und die römisch-katholische Kirchengemeinde St. Marien liegen nah beieinander und arbeiten auch gemeinsam.

Zusammen laden sie zweimal im Jahr – im Frühjahr und im Herbst – zu ökumenischen Abenden ein. Diese werden jeweils von einem kleinen Team geplant und vorbereitet. Sie sind Mittwochs um 19.00 Uhr mit einer Kleinigkeit zum Naschen/Knabbern und mit Getränken. 

Es sind ganz unterschiedliche Angebote, wie ein historischer Gang durch die Kirchen, eine Führung bei Raiffeisen oder eine Gartenführung. Auch Themenabende wie zu neuen Bestattungsformen oder Filmabende gemeinsam werden geplant.

St. Georg; Foto: Friederike Giesecke von Bergh

Ökumene heute

Heute ist das Zusammenleben im Dorf und den Bauernschaften und mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde problemlos.

Evangelische Kinder gehen am Drei-Königstag z.B. mit ihren katholischen Freunden*innen als Sternsinger von Haus zu Haus. Der Gemeindebeirat ist ökumenisch aktiv und plant alle paar Jahre ein ökumenisches Gemeindefest mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einem Nachmittag für und von allen gemeinsam. Auch die Schulgottesdienste wie beispielsweise Einschulungen werden ökumenisch gefeiert.

Es ist für uns und auch für die katholische Seite selbstverständlich, bei besonderen Anlässen – wie dem 150. Jubiläum der Kirchweihe der Marienkirche oder der Einführung der neuen Pastorin der ev. Kirchengemeinde – jeweils die andere Seite mit vielen Gästen einzuladen.

Ökumene in der Geschichte

St. Marien; Foto: Friederike Giesecke von Bergh

In Badbergen lebt man gut ökumenisch – und das seit langer Zeit. Bis zur Weihe der katholischen Kirche im Jahre 1869 wurde die Kirche St. Georg nämlich von den katholischen und den evangelischen Badbergern gemeinsam genutzt – im s.g. Simultaneum. Wenn diese Nutzung sicher nicht immer konfliktlos vonstattenging, ist es doch auch schon eine Form von Ökumene. Wiederholt wurde dieser Zustand als vor einigen Jahren der Innenraum der katholischen Kirche ganz neu gestaltet wurde und die Kirche einige Monate geschlossen war. Die Katholiken hielten wieder Gottesdienst in St. Georg!

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die katholische Kirchengemeinde etwas größer, da – wie überall – auch in Badbergen Flüchtlinge ankamen und hier ihre neue Heimat fanden. Es waren überwiegend katholische Schlesier. In den Jahren danach wurden dann eine Reihe von Ehen geschlossen, in denen die Brautleute gemischt konfessionell waren. Heute herrscht ein gutes geschwisterliches Verhältnis.

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