Foto: Brigitte Schwietert
Foto: Friederike Giesecke von Bergh
Foto: Brigitte Schwietert

Kalenderblatt vom 18. Januar 2021

Losung

HERR, du machst alles lebendig, und das himmlische Heer betet dich an.

Nehemia 9,6

Lehrtext

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit!

Römer 11,36

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 17. Januar 2021 bis Samstag, 23. Januar 2021

Wochenspruch

Von seiner Fülle haben wir alle genommen Gnade um Gnade. (Joh 1, 16)

Feiertag

2. Sonntag nach Epiphanias

Erklärung

Was bleibt von und was folgt der Geburt im Stall von Bethlehem? Das Fest Epiphanias, zu Deutsch Erscheinung, und die folgenden Sonntage gehen dieser Frage nach. Sie gehören noch zum Weihnachtsfestkreis.
Gott wird sichtbar in Jesus über die Grenzen Israels hinaus, sowohl in dem neugeborenen Kind als auch im herangewachsenen Mann. Davon handeln die Texte in den Gottesdiensten der Epiphaniaszeit: Gelehrte aus fernen Landen kommen, um den „neugeborenen König anzubeten“; während der Taufe Jesu (Evangelium am 1. Sonntag nach Epiphanias) und auf einem Berg im Beisein der engsten Freunde (Evangelium am letzten Sonntag der Epiphaniaszeit) vermacht Gott seine Kraft an Jesus: „Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe“; während einer Hochzeitsfeier in dem Dorf Kana setzt Jesus selbst das erste Zeichen dieser Kraft.

Thema

Der Freudenmeister

Joh 2, 1-11

     [1] Und am dritten Tage war eine Hochzeit zu Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da.  [2] Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen.
     [3] Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr.  [4] Jesus spricht zu ihr: Was habe ich mit dir zu schaffen, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen.  [5] Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut.  [6] Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maß.
     [7] Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.  [8] Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt’s dem Speisemeister! Und sie brachten’s ihm.  [9] Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam – die Diener aber wussten’s, die das Wasser geschöpft hatten –, ruft der Speisemeister den Bräutigam  [10] und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie trunken sind, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückgehalten.  [11] Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat. Es geschah zu Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.
 

Andacht der Woche

Lesen Sie weitere Gedanken zum Sonntag unter liturgischer-kalender.bayern-evangelisch.de

Liturgische Farbe

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Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autor: Pastor Uwe Cassens aus Varel

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Morgenandacht

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Jona musste erfahren, dass es keinen Sinn macht, vor Gott wegzulaufen. Die Morgenandacht von Sebastian Fiebig.

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Wochenspüche in Gebärdensprache

Wochenlied

Du Morgenstern, du Licht vom Licht (EG 74) und In dir ist Freude (EG 398)